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Land-Art als ressourcenorientierte Methode

Die intensive Begegnung des Menschen mit der Natur, die Verbindung mit dem beseelten Objekt oder mit symbolkräftigen Formen kann eine zutiefst erfüllende, heilende und tröstende Wirkung haben.

Den Teilnehmenden wird ein Konzept vermittelt, wie sie diesen Dialog mit der Natur anregen und lenken können, um die Klienten/Patienten mit ihren eigenen nährenden und stärkenden Ressourcen in Kontakt zu bringen.

Land-Art verbindet Erfahrung, Erkundung und Gestaltung in der Natur. Es wird allein mit den Materialien gearbeitet, die dort zu finden sind. Die Gestaltungen verbleiben danach am Fundort. Im Vordergrund steht aber nicht das Errichten eines fertigen Kunstwerkes, sondern vielmehr der Versuch, die eigene Wahrnehmung für die vielfältigen Möglichkeiten, die die Natur bietet, zu sensibilisieren: Was sehe ich, welche Resonanz ist in mir angesprochen? Welche Materialien bieten sich an, welche Eigenschaften haben sie? Wie entdecke ich besondere und inspirierende Orte? Wie kann ich meiner Resonanz zu einem bestimmten Ort in Form einer Installation Ausdruck verleihen? Wie kann es gelingen, den Dialog zwischen Naturerleben und Gestaltung in Gang zu bringen?
Dieses Seminar bietet sowohl die Vermittlung methodischer Inhalte, die Entwicklung einer ressourcenorientierten Haltung und Reflexion praxisrelevanter Fragen zum eigenen Arbeitsfeld, als auch eigene Erfahrung mit dieser Methode in der näheren Umgebung (urbaner Naturraum/Wald).Dieses Seminar ist besonders geeignet für Menschen, die in sozialpädagogischen, ergotherapeutischen, kunsttherapeutischen oder künstlerischen Kontexten arbeiten.

Termine 2018:
25.-26. Mai in Heilbad Heiligenstadt
24.-25. August in Bielefeld am BIK (Bielefelder Institut für Kunsttherapie)

Uta Oesterheld-Petry
Studium an der Hochschule für Kunst und Design „Burg Giebichenstein“, Halle. Ausbildung am Institut für Psychoanalytische Kunsttherapie, Hannover. Langjährige Erfahrung als Kunsttherapeutin in der Psychosomatischen Fachklinik Habichtswald, Kassel, in eigenem Atelier und in der Erwachsenenbildung. Eigene künstlerische Arbeit.