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Margitta Weber

Wenn ich male, vergesse ich die Welt um mich herum!
Ein Gefühl der Ruhe und Gedankenlosigkeit breitet sich langsam in mir aus. Und plötzlich verlangt meine Ur-Bild-Idee nach einer neuen Form. Dann bin ich froh,
dass mein Bild mir eine Antwort gibt, auf eine Frage, die mir erst jetzt ins Bewusstsein rückt.
Ein Bild aus dem Nichts heraus zu beginnen, ist für mich unmöglich! Eine Idee entsteht sehr langsam, rasch entwickelt sich jedoch die Komposition, die endgültige
Farbgebung unterliegt gedanklich einem steten Wandel! Bildräume sind oft künstlerische Übersetzungen von Orten, an denen ich mich wohl und geborgen fühle. Ich möchte den Betrachter durch meine Bildwirklichkeit führen: rhythmische Formenwechsel, Linienführungen, statische Kompositionen und Farbenergien sind dafür Voraussetzungen.
Dies ist allen Bildern gemeinsam, obwohl ich stets auf der Suche nach anderen Ausdrucksmitteln und Darstellungsmöglichkeiten bin. Leben die Blumenbilder vom spontanen Farbauftrag, so zwinge ich mich in der Architektur zu geometrischen Konstruktionen und begebe mich auf perspektivische Irrwege.
Etwas, was der Seele zwischenzeitlich fehlt, suche ich scheinbar im Bild zu finden und versuche es sichtbar zu machen!

Margitta Weber

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